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Neurowissenschaften

Orofaziale Spalten sind häufige angeborene Missbildungen. Die Ätiologie ist komplex, wenig verstanden und abhängig von exogenen und genetischen Faktoren. Wir haben Neuralleisten-Transkriptionsfaktoren und Chromatin-Remodeler identifiziert, die die Gaumenentwicklung steuern. Mit genom-editierten Zelllinien und Mausmutanten wollen wir die exakte Funktion dieser Faktoren im Kontext ihres regulatorischen Netzwerks aufdecken um Gaumenentwicklung und Entstehung orofazialer Spalten besser zu verstehen.

Projektleiterin
Prof. Dr. Lina Gölz
Telefon: 09131 85-33643
E-Mail: lina.goelz@uk-erlangen.de
Projektleiter
Prof. Dr. Michael Wegner
Telefon: 09131 85-24620
E-Mail: michael.wegner@fau.de

Neueste Daten weisen darauf hin, dass die Dysfunktion adulter neuraler Stammzellen und die daraus resultierenden Defizite in der adulten hippokampalen Neurogenese zu Alters-assoziierten kognitiven Störungen im Menschen beitragen. Die der altersabhängigen Stammzelldysfunktion zugrundeliegenden Mechanismen sind weitestgehend unbekannt. Dieses Projekt untersucht die Hypothese, dass die Dysfunktion von Lysosomen substantiell zur Dysfunktion adulter neuraler Stammzellen im Alter beiträgt.

Projektleiter
Prof. Dr. Dieter Chichung Lie
Telefon: 09131 85-24622
E-Mail: chi.lie@fau.de

Zahlreiche Daten deuten auf immun-vermittelte Veränderungen beim Parkinsonsyndrom (PD) hin. Wir untersuchen den Einfluß des peripheren Immunsystems für den Beginn und die Progression des PD. Insbesondere charakterisieren wir die periphere Immunität bei Patienten mit frühem vs. spätem Beginn, sowie rascher vs. langsamer Progression der Erkrankung. Dazu messen wir Neurotoxizität in humanen autologen Co-Kulturen von aus Stammzellen generierten Mittelhirnneuronen und spezifischen Immunzellen.

Projektleiterin
Prof. Dr. Beate Winner
Telefon: 09131 85-39301
E-Mail: beate.winner@uk-erlangen.de
Projektleiter
Prof. Dr. Jürgen Winkler
Telefon: 09131 85-39323
E-Mail: juergen.winkler@uk-erlangen.de

Laufzeit: 01.01.202020 bis 30.06.2022

 

Genetische Ursachen der geistigen Behinderung sind sehr heterogen, lassen sich jedoch auf gemeinsame molekulare Prozesse herunterbrechen. Wir fokussieren uns auf mehrere Gene, die alle im Ubiquitin-Proteasom-System involviert sind. Wir werden untersuchen, ob eine Manipulation der Proteasom-Aktivität mittels verschiedener Substanzen Phänotypen in Drosophila und in zellbasierten Modellsystemen verbessern kann und somit Einsichten in mögliche Interventionen bei dieser Krankheitsgruppe gewinnen.

Projektleiterin
Prof. Dr. Christiane Zweier
Telefon: 09131 85-29113
E-Mail: christiane.zweier@uk-erlangen.de