Laufende ELAN Projekte
ELAN-Anschubfinanzierung
Die Anschubfinanzierung (ELAN) dient der Förderung von Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses aus der gesamten Medizinischen Fakultät als Anschub-, Pilot- und/ oder Zwischenfinanzierung.Projekte:
Projektleitung:
Überlebenszunahme bei jungen Krebserkrankten lässt Fertilitätserhalt relevanter werden. Ovarkryokonservierung mit posttherapeutischer Retransplantation ist eine Methode, die aber bei manchen Krebsarten ein Rezidivrisiko birgt. Eine vielversprechende Alternative: das künstliche Ovar, da nur die Follikel entnommen werden. Überleben, Reifung und Wachstum von Follikeln in 3D-Gerüsten soll in live-cell-Bildgebung unter Verwendung eines Spinning-Disk konfokalen Mikroskops versucht werden darzustellen.
Projektleitung:
Unsere Vorabstudie zeigte protektive Effekte von 3-Indolpropionsäure (IPA) auf den Schweregrad der CIA-Arthritis bei Mäusen. Unser Projekt soll nun I) Einblicke in allgemeine IPA-Effekte auf die Gehirnfunktion in Ruhe gewinnen und II) mittels (Thermo-) fMRT die zentrale Nozizeption als einen funktionellen Parameter für den Schweregrad der RA evaluieren. III) wird untersucht, ob eine Langzeitbehandlung mit IPA zusätzlichen Nutzen für den Krankheitsverlauf haben kann.
Projektleitung:
Parodontitis (PA) ist eine hoch prävalente Erkrankung., welche in bidirektionaler Verbindung zu Diabetes und Alzheimer steht und zur Zerstörung zahntragender Gewebe führt. Die Pathogenese der PA ist unzureichend verstanden. Es soll untersucht werden, ob eine Dysbalance von Th17/Treg besteht, wie die Assoziation mit pro- und antiinflammatorischen Zytokinen ist und ob Veränderungen lokal oder systemisch sind. Ziel ist die Identifikation von Biomarkern und Ansatzpunkten für eine Immuntherapie.
Projektleitung:
Um disseminierte Tumorzellen (DCCs) im Lymphknoten (LK) von NSCLC-Patienten als Prognoseparameter weiter zu validieren und Detektionsprotokolle zu vereinheitlichen, werden Immunzytologie und Ultrastaging verglichen und Möglichkeiten untersucht, um Zellen für eine molekulare Analyse zu gewinnen. Morphologie, DCC-Density und Ploidie werden korreliert. Die prognostische Bedeutung der Morphologie von LK-Metastasen wird untersucht. Zudem wird die Rolle von DCCs im neo-adjuvanten Setting beleuchtet.
Projektleitung:
Körperliche Aktivität bei Fontan-Patienten wirkt sich positiv auf die Herz-Kapazität aus. Die maximale Sauerstoffaufnahme stellt den besten Prädiktor für Morbidität und Mortalität hier dar. Es kann durch Bewegung verbessert werden. Hochintensives Intervalltraining (HIIT) isst die beste Möglichkeit. Ein App-basiertes Training, das über Fitness-Tracker überwacht werden kann, ermöglicht ein positives Feedback sowohl an das Kind als auch die Familie und kann zu einem aktiveren Lebensstil anregen.
Projektleitung:
In diesem Projekt wird vergleichend der Effekt des Humanen T-Zell-Leukämie Virus (HTLV-1) auf dendritische Zellen (DZ) in zwei Modellen betrachtet. Die Übertragung von HTLV-1 auf DZ über eine intestinale Barriere steht hier im Fokus, wobei der Phänotyp von DZ und die Art der Übertragung analysiert werden. Dafür wird ein 2D Transwell und eine 3D organs-on-a-chip Modell verwendet. Im Anschluss werden beide Modelle in ihren Vor- und Nachteilen und der Effekt auf den Phänotyp von DZ verglichen.
Projektleitung:
Im Brustkrebs hängt der Erfolg neoadjuvanter Chemotherapie von tumorinfiltrierenden Lymphozyten und ihrer Spezifität, besonders gegen Neoantigene als potentielle Immuntherapie-Targets, ab. 3D Zellkulturen bieten eine realistischere Darstellung der Tumor-Immunzellinteraktion als herkömmliche Kulturen. Hier sollen vier T-Zell-Rezeptor-basierte Zelltherapien gegen Neoantigene in 2- und 3D-Modellen vergleichen werden, um den vielversprechendsten Ansatz für künftige Behandlungen zu identifizieren.
Projektleitung:
Nanopartikeln, die mit einer RGD Sequenz funktionalisiert wurden, um an podozytäre ?V?3 Integrinrezeptoren zu binden, und die mit therapeutischen Substanzen beladen sind, sollen als Podozyten spezifische Therapiestrategie fungieren. Aufnahme und therapeutisches Potential der Partikel, einen proteinurischen Phänotyp zu mindern, werden in verschiedenen Zebrafischmodellen untersucht. Die Experimente ermöglichen eine Analyse von Nanopartikeln zur zelltypspezifische Arzneimittelverabreicherung.
Projektleitung:
Die indirekte Überkappung der Zahnpulpa wird in tiefen Kavitäten empfohlen, jedoch gibt es wenig klinische Evidenz für den Erfolg des Verfahrens. In einem innovativen Simulationsmodell des Pulpa-Dentin-Komplexes soll die Wirkung verschiedener biokompatibler Überkappungsmaterialien auf humane Pulpazellen durch eine Dentinbarriere getestet werden. Durch die Analyse von Zellüberleben, Genexpression, oxidativem Stress und Zytokinproduktion wird deren bioaktive Wirkung verglichen.
Projektleitung:
Ziel des geplanten Projekts ist es, die Wirkung der NPWT auf die an der Wundheilung beteiligten Zelllinien und auf die allgemein in der Haut vorkommenden Zellen zu untersuchen. Keratinozyten, Melanozyten, Fibroblasten, Endothelzellen und ADSCs werden in Kombination mit NPWT unter dynamischen Bedingungen (kontinuierlicher Mediumfluss über eine Peristaltikpumpe) kultiviert. Unter optimalen Kultivierungsbedingungen werden die Auswirkungen einer verlängerten Anwendung von NPWT untersucht.
Projektleitung:
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Lipid-Nanopartikel (LNP)-Impfstoffen zur zielgerichteten Verabreichung von HIV-1-Antigenen und mRNA, die Checkpoint-Inhibitoren (CPI) kodiert. Durch die Präsentation von HIV-1-Antigenen auf der LNP-Oberfläche sollen Env-spezifische B-Zellen effizient adressiert und aktiviert werden. Die gleichzeitige Abgabe von CPI-mRNA in die Zellen soll eine lokale Produktion von CPI induzieren und so die Immunantwort ohne systemische CPI-Gabe modulieren.
Projektleitung:
Chronischer Stress hat lang anhaltende Auswirkungen auf die Funktion des Hippocampus, aber es ist unklar, wie. Wir untersuchen stressinduzierte epigenetische Veränderungen als Bindeglied zwischen Stress und Hirnfunktionsstörungen. Unsere vorläufigen Daten haben gezeigt, dass chronischer Stress den epigenetischen Faktor Lamin B1 beeinflusst, der Heterochromatin aufrechterhält. Wir werden untersuchen, wie Stress Lamin B1 reduziert und wie sich dies auf die epigenetische Regulierung auswirkt.
Projektleitung:
Gangstörungen als häufiges und alltagsrelevantes Symptom der Parkinson-Krankheit können durch digitale Technologien in und außerhalb der Klinik objektiv und quantitativ erfasst werden. In diesem Projekt werden digitale Mobilitätsdaten aus einer großen multizentrischen Studie umfassend analysiert, um objektive Endpunkte zur Beschreibung des Krankheitsverlaufs (Fortschreiten der Krankheit / Ansprechen auf Therapie) bei Parkinson-Patienten (n=130) zu ermitteln. Alle Datensätze sind verfügbar.
Projektleitung:
HCMV-Glykoprotein B-Varianten werden hinsichtlich viraler Fusion & Syncytienbildung untersucht. Die spezifischen Ziele sind: (1) Identifizierung von Polymorphismen, die die Fusion steigern oder hemmen; (2) Charakterisierung des Fusionsphänotyps dieser Viren in verschiedenen Zelllinien; und (3) Entwicklung eines murinen CMV mit hyperfusogenem gB. Diese Studie zielt darauf ab, die Regulation der gB-Fusion zu verstehen & potenzielle diagnostische Marker für die HCMV-Pathogenität zu identifizieren.
Projektleitung:
HDLS (Hereditäre diffuse Leukoenzephalopathie mit axonalen Sphäroiden) ist eine fatale adulte, neurologische Erkrankung, die durch pathogene Varianten im CSF1R (Kolonie-stimulierender Faktor-1-Rezeptor) verursacht wird. Da bei HDLS primär Mikroglia betroffen sind, haben wir ein iPSC-Mikroglia-Modell entwickelt, um die Funktion des CSF1R in gesunden und HDLS-Patientenlinien zu studieren. Mit Hilfe dieses Modells möchten wir neue CSF1R-Interaktoren mittels APEX2 Proximity Labeling identifizieren.
Das Ziel dieses Projekts ist es, den Einfluss von T-Zellen und des NLRP3-Inflammasoms im Zusammenhang mit der Atrophie des multiplen Systems (MSA) besser zu verstehen. Dazu werden ein bereits etabliertes transgenes Mausmodell und menschliches Hirngewebe von MSA-Patienten verwendet. Ziel ist es, den Grundstein für weitere Projekte zu legen, die T-Zellen und NLRP3 als potenzielle pharmakologische Ziele für die Behandlung von MSA nutzen.
Projektleitung:
Auf Grund einer unspezifischen Hemmung beeinflussen Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) auch den Knochen- und Knorpelstoffwechsel. Kinder- und Jugendliche leiden daher unter der Therapie an deutlichen Wachstumsverzögerungen. Alternative Therapiekonzepte werden daher dringend benötigt. Im beantragten Projekt sollen die Einflüsse verschiedener TKIs auf den Knochenmetabolismus und die Knorpeldifferenzierung untersucht werden.
Projektleitung:
Der Antrag zielt darauf ab Endometriumkarzinome hinsichtlich neuer molekularer Klassifikationen zu untersuchen. Das Projekt ENCORE untersucht das Überleben in der realen Welt basierend auf molekularen Mustern, analysiert die Immunumgebung von Tumoren mit gleichzeitiger p53-Mutationen und korreliert die Ratio von Eosinophilen zu Lymphozyten mit dem Outcome der Patientinnen. Außerdem wird die Relevanz von Hormon- und HER2-Rezeptoren in den einzelnen molekularer Subtypen untersucht.
Projektleitung:
Chondrosarkome sind bösartige Knochentumore, die nicht auf Chemo- und Strahlentherapien ansprechen. Vorarbeiten konnten zeigen, dass der natürliche Wirkstoff Garcinol zur starken Reduktion von Proliferation und Koloniebildungsfähigkeit dieser Tumorzellen führt. Ebenso verbesserte Garcinol das Ansprechen der chemoresistenten Chondrosarkomzellen auf das Chemotherapeutikum Cisplatin. Projektziel ist daher, den therapeutischen Effekt von Garcinol auf Chondrosarkomzellen näher zu untersuchen.
Projektleitung:
Das Projekt untersucht den Effekt von mikrobiellen Metaboliten auf neonataler und adulter intestinaler Epithelzellen. Als erste Verteidigungslinie des Immunsystems regulieren diese Zellen das Gleichgewicht zwischen Toleranz und Immunantworten. Der Einfluss der bakteriellen Besiedlung auf die Darmreifung ist noch wenig erforscht, könnte aber zukünftige Immunreaktionen beeinflussen. Diese Studie zeigt, wie frühkindliche Ereignisse die Immunentwicklung und IMIDs.
Projektleitung:
In diesem Projekt wird die Rolle des AP-1 Transkriptionsfaktors Fos-like 2 (FOSL2) in der Tumor Dormancy des malignen Melanoms untersucht. Basierend auf einem 3D biofabrizierten Dormancy-Modell wurde in Vorarbeiten gezeigt, dass FOSL2 in ruhenden Melanomzellen verstärkt exprimiert ist und seine Herunterregulation die Ausbildung von Dormancy in diesen Zellen unterbindet. Der Einfluss extrazellulärer Faktoren auf FOSL2 sowie mögliche Zielgene werden im 3D gedruckten System untersucht.
Projektleitung:
Unsere vorläufigen Ergebnisse legen nahe, dass AnnexinA1, das von absterbenden Zellen im Knochenmark exprimiert wird, an Dectin-1 auf Osteoklasten bindet, um die Osteoklastendifferenzierung zu induzieren. Daher soll in dem geplanten Projekt der molekulare Mechanismus des AnxA1-induzierten Dectin-1-Signalwegs analysiert werden. Darüber hinaus möchte ich die AnxA1-exprimierende myeloide Zellpopulation in der Knochenmarksnische und ihren Einfluss auf die Osteoklastendifferenzierung definieren.
Projektleitung:
Mit dem vorliegenden Überbrückungsantrag bitten wir um Unterstützung unserer Arbeiten zur Rolle der Hippo-Signalweg-Schalter YAP1, TAZ, TEAD1 und TEAD4 im Skelettmuskel, insbesondere in der frühen Myogenese, der Entwicklung des Skelettmuskels, und in adulten Skelettmuskelfasern. Die Ergebnisse dieser Arbeiten helfen uns, unseren DFG-Antrag und unser Manuskript (für Nucleic Acids Research) zu überarbeiten und einzureichen und die Finanzierung der beteiligten laufenden Doktorarbeiten fortzusetzen.
Projektleitung:
Das Ziel dieses Projektes besteht darin, differenziertes, axial vaskularisiertes und neurotisiertes Skelettmuskelgewebe aus ADSC und Myoblasten auf PCL-Collagen I-(PANi)-Nanofaserscaffolds zu züchten. Dazu werden besiedelte Nanofaser-Scaffolds aus PCL-Collagen I mit und ohne Polyanilin (4%) für 6 Wochen in das neurotisierte EPI loop Modell der Ratte implantiert. Anschließend wird die myogene Differenzierung analysiert mit der Hypothese, dass der Zusatz von PANi (4%) diese verbessert.
Projektleitung:
Autoimmunität der Haut besteht aus einer abnormalen Immunantwort, welche komplexe Interaktionen zwischen Immun- und Stromazellen beinhaltet. Systemische Sklerose (SSc) ist eine Autoimmunerkrankungen mit primär fibrotische Komponenten. In der SSc wurden unterschiedliche Fibroblasten-Subsets identifiziert, aber bisher sind sowohl deren räumliche Beziehungen zu Immunzellen in der SSc als auch bei SLE unbekannt. Wir möchten einen spatial-Multi-Omics-Ansatz anwenden, um diese Prozesse zu verstehen.




